Blasorchester feiert Pavillon-Jubiläum

Rund 200 Gäste fanden sich im Heinz-Weyer-Musikpavillon des Blasorchesters Büttelborn ein, als das Orcherster das 25jährige Jubiläum seines Vereinsheimes mit einem Konzert feierte. Unter ihnen auch Bürgermeister Horst Gölzenleuchter sowie der Vorsitzende der Gemeindevertretung Helmut Gölzenleuchter, Kulturringsprecher Dieter Nau, Pfarrer Joachim Respondek von der Katholischen Pfarrgemeinde, die Ehrenmitglieder Wilhelm Astheimer mund Horst Jourdan, Landrat a. D. Willi Blodt sowie die ehemaligen Dirigenten Walter Bergner und Dr. Martin Reitz. Und sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen.

 

In einem mehr als zweistündigen Konzert boten die an diesem Tag 50 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Ulrich Conzen eine eindrucksvolle Palette an Melodien an, die heutige Blasmusik ausmachen und die in den letzten 25 Jahren das Orchester bei seinen Auftritten begleitet haben.

Mit der fulminanten Ouvertüre der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel stimmte das Blasorchester Büttelborn die Gäste auf einen kurzweiligen Nachmittag ein. Das Potpourri  „Bella Italia“ und die Polka „In der Weinschenke“ waren eine Reminiszenz an die Anfangsjahre, ehe mit „African Symphony“, „Bugler’s Holiday“ (Solisten an der Trompete Kai Plahuta, Christof Hürter und Marcus Jockel) und „Dankeschön, Bert Kämpfert“ Melodien erklangen, die noch vor kurzem zum festen Repertoire des Blasorchesters Büttelborn gehörten.

 

Das Medley „Glenn Miller Story“ und der böhmische Titel „Moravanka“ leiteten über zu drei Stücken, die zu den Lieblingsmelodien des ehemaligen Vorsitzenden Heinz Weyer gehörten, der Namensgeber für das Vereinsheim ist: „Florentiner Marsch“, „Starlight Express“ und „My Way“ von Frank Sinatra.

 

Die Dixieland-Nummern „Just A Closer Walk“ und „Tuba Tiger Rag“ (Solisten an der Tuba Hubert Kraus, Jessica Herr, Mara Thurnhofer und Kai Klinger) bereiteten das Publikum allmählich auf das Ende der Veranstaltung vor, die mit dem Potpourri amerikanischer Volksweisen „Hootenanny“, der Polka „Die Fischerin vom Bodensee“ und dem Konzertmarsch „Europaparade“ gebührend abgeschlossen wurde.

Untermalt wurde das Konzert mit einem historischen Abriss über die 25 Jahre, in denen der Heinz-Weyer-Musikpavillon dem Blasorchester Büttelborn als Heimat dient. Der Vorsitzende Manfred Barthel ging dabei noch einmal auf die wichtigsten Daten beim Aufbau und vor allem auch beim Anbau ein, der heute den eigentlichen Probenraum bildet. Er vergaß dabei auch nicht, auf das Wirken des vor 15 Jahren verstorbenen, langjährigen Vorsitzenden Heinz Weyer näher einzugehen, der Namensgeber für das Gebäude ist.

 

„Ohne diesen Heinz-Weyer-Musikpavillon wäre die im Jahr 1990 begonnene Jugendarbeit nicht möglich gewesen. Täglicher Einzelunterricht sowie die Gruppen- und Orchesterproben des Jugendblasorchesters, des Mini-Orchesters und der Blockflötengruppen sind Zeuge dafür, dass der Musikpavillon zu einer Heimat für das Blasorchester Büttelborn geworden ist“, so Manfred Barthel abschließend.

 

Die interessierten Gäste konnten sich im Laufe der Veranstaltung schließlich selbst anhand zweier großformatiger Fotocollagen einen Eindruck von der Eigenleistung verschaffen, die die Vereinsmitglieder und viele weitere Freunde der Blasmusik beim Aufbau und Anbau des Vereinsheimes eingebracht hatten.

 

Weiterlesen bei "Wir über uns": Ehrenmitglieder